Klimastreik heute am Freitag, den 20.09.2019 ab 12 Uhr auf dem Königsplatz in München. Das Campus van Geister ist live dabei!

Das Campus van Geister sieht das ganze ganz gelassen und gibt an diesem Tag den Schülern des Abiturs, der mittleren Reife oder des Qualis, bzw. Mittelschulabschluss (=Hauptschulabschluss) um sich aktiv bei diesem großen Ereignis mitzuwirken.
Unsere Schüler sind live dabei!

Klimastreik: Viele Schulen sehen Kultusminister-Warnung gelassen
Heute ruft „Fridays for Future“ zum globalen Klimastreik auf. Kultusminister Piazolo warnt: Unentschuldigte Schüler müssten bestraft werden. Einige Schulen in Bayern setzen daher auf kreative Lösungen, um Schülern die Demo-Teilnahme zu ermöglichen.

Heute soll die ganze Welt streiken – so zumindest der Plan der Bewegung „Fridays for Future“. Bundesweit sind 400 Demonstrationen geplant, alleine in Oberbayern sind es mehr als 30 Aktionen und Kundgebungen.
Kultusminister Piazolo: Verweise, Nachsitzen oder Bußgelder
Laut Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) ist das Ziel der medialen Aufmerksamkeitaber schon längst erreicht.
„Insofern sehe ich überhaupt keine Notwendigkeit, nun während der Unterrichtszeit für Fridays for Future zu demonstrieren.“ Michael Piazolo, Kultusminister Bayern
In Bayern gilt die Schulpflicht und somit wird die Schulleitung entsprechend angemessen auf das Fehlen von Schülern reagieren, so Piazolo im Vorfeld. Maßnahmen wie Nachsitzen, Verweise und Bußgelder seien im Schulgesetz ausdrücklich vorgesehen.
Schulen finden kreative Lösungen für Tag des Klimastreiks
Einerseits müssen sich die Schulen an die Vorgaben des Kultusministeriums halten. Andererseits wird die Anweisung an einigen Schulen in Oberbayern sehr frei interpretiert:
Das Ammersee-Gymnasium in Dießen veranstaltet einen CO2-Tag. Dabei werden die Schülerinnen und Schüler Vorträge zum Klimawandel halten, Rollenspiele machen und mit Landrat Thomas Eichinger diskutieren.

Das Maximiliansgymnasium in München veranstaltet am Freitag einen Wandertag. Es bleibt den Lehrern freigestellt, ob sie die Wanderung am Königsplatz enden lassen. Dort startet um 12 Uhr die zentrale Kundgebung in Bayern.

Das Münchner Gisela-Gymnasium hat sich dazu entschlossen, Kurzstunden abzuhalten, damit der Unterricht früher endet. Auf diese Weise können die Schülerinnen und Schüler an der Demo teilnehmen.

In Tutzing haben sich die Schulen mit den Kirchen, der Gemeinde und Naturschutzverbänden zusammengeschlossen und veranstalten den Tutzinger Klimatag. Schüler wollen Vorträge halten und Diskussionen führen. Auch die Tutzinger Bürgermeisterin Marlene Greinwald will sich beteiligen. Danach veranstaltet die Benedictus-Realschule für ihre Schüler einen Projekttag zum Thema „Klima und Natur“.

In Neuburg an der FOS/BOS-Schule dürfen sich die Schüler befreien lassen. Sollten sie noch nicht volljährig sein, brauchen sie dafür die Erlaubnis der Eltern. Aber ganz ohne Arbeit kommen sie nicht davon: Nächste Woche sollen dann die Schüler im Unterricht präsentieren, was sie am Freitag bei der Demonstration erlebt haben.

Amnesty-Menschenrechtspreis für Greta Thunberg und Fridays for Future.

Wir das Campus van Geister gratuliert Ihr zu diesem großartigen Engagement und Erfolg! Danke Greta und weiter so 🙂

Traurige Wahrheit :-( Heute am 12. August ist „Kinder und Jugendlicher-Überzuckerungstag“!

foodwatch hat den 12. August zum „Kinder-Überzuckerungstag“ erklärt: Kinder und Jugendliche in Deutschland haben an diesem Tag rechnerisch bereits so viel Zucker konsumiert, wie eigentlich für ein ganzes Jahr empfohlen wird. Für diese Fehlernährung trägt die Lebensmittelindustrie eine entscheidende Mitverantwortung.
Kinder und Jugendliche in Deutschland essen deutlich mehr Zucker als von Fachorganisationen wie etwa der Weltgesundheitsorganisation, der Deutschen Gesellschaft für Ernährung und der Deutschen Diabetes Gesellschaft empfohlen wird. Die Organisationen empfehlen, dass Minderjährige maximal 10 Prozent der täglich aufgenommen Kalorien durch sogenannte freie Zucker aufnehmen. Tatsächlich aber nehmen Kinder und Jugendliche im Alter von 3 bis 18 Jahren in Deutschland 16,3 Prozent ihrer Tagesenergie aus freien Zuckern auf – also 63 Prozent mehr als empfohlen. Umgerechnet erreichen die jungen Menschen damit schon am 224. Tag im Jahr, dem 12. August, ihr Zucker-Limit für ein ganzes Jahr.
Konkret bedeutet das: Mädchen essen im Durchschnitt mehr als 60 Gramm freie Zucker pro Tag, obwohl sie maximal 38 Gramm zu sich nehmen sollten. Jungs essen im Schnitt mehr als 70 Gramm freie Zucker pro Tag, obwohl sie nicht mehr als 44 Gramm verzehren sollten. Als freie Zucker werden alle Zuckerarten bezeichnet, die zum Beispiel Lebensmittelhersteller ihren Produkten zusetzen, sowie der in Honig, Sirup, Fruchtsaftkonzentraten und Fruchtsäften natürlich enthaltene Zucker. Natürlicherweise in Früchten oder Milchprodukten vorkommender Zucker fällt nicht darunter. Dem stellt sich das Campus van Geister entgegen und bietet in regelmäßigen Abständen seinen Schülern aus dem Bereichen Quali, mittlere Reife und Abitur kostenlose Ernährungs-, und Gesundheitsseminare an. Zudem versuchen wir besonders im Fachbereich Biologie auf diese Problematik hinzuweisen und Anreiz zur konstruktiven Diskussion zu geben.
Julia Klöckners freiwillige Vereinbarungen mit der Industrie zum Scheitern verurteilt
Die Lebensmittelindustrie trägt hier eine entscheidende Mitverantwortung, da Hersteller und Handel vor allem überzuckerte Lebensmittel aggressiv an Kinder vermarkten. Fehlernährung bei Kindern und Jugendlichen prägt das Ernährungsverhalten im späteren Alter und trägt dadurch zur Fettleibigkeits- und Diabetes-Epidemie bei. Der Ansatz von Bundesernährungsministerin Julia Klöckner, die Lebensmittelindustrie freiwillig zu einer Zuckerreduktion zu bewegen, ist völlig unzureichend. Eine foodwatch-Marktstudie hatte zum Beispiel erst kürzlich gezeigt, dass Joghurts und Frühstücksflocken stark überzuckert sind – und dies selbst nach Umsetzung der angekündigten freiwilligen Reduktionsziele noch wären. foodwatch fordert: Anstatt nur auf Selbstverpflichtungen zu setzen, muss die Bundesernährungsministerin Lebensmittelhersteller dazu verpflichten, nur noch gesunde Produkte an Kinder und Jugendliche zu bewerben.

„Natürlich ist es kein Problem, wenn man mal Süßigkeiten isst. Aber: Wenn die Lebensmittelindustrie völlig ungehemmt fast ausschließlich Süßigkeiten, überzuckerte Getränke und anderes Junkfood an junge Menschen vermarktet, darf Ernährungsministerin Julia Klöckner nicht weiter tatenlos zusehen.“ – Oliver Huizinga, Leiter Recherche & Kampagnen

Grundlage für die Berechnung des „Kinder-Überzuckerungstags“ sind Daten aus der sogenannten DONALD-Studie aus dem Jahr 2016, die das Ernährungsverhalten von mehr als 1.000 Kindern und Jugendlichen untersucht hat. Aktuellere Zahlen zum Konsum von freiem Zucker in Deutschland liegen nicht vor.
Männer erreichen in Deutschland ihren „Überzuckerungstag“ umgerechnet am 20. September, Frauen am 8. Oktober.

Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr! Deshalb ist es sehr wichtig, Menschen in jungen Jahren aufzuklären um Begeisterung für gesunde und bewusste Ernährung zu schaffen.

Wir das Campus van Geister versuchen auch weiterhin mit Aufklärung ein Umdenken in allen Bereichen der Gesellschaft zu bewirken, um die Gesundheit der weiteren Generation zu gewährleisten.

Herzlichen Glückwunsch an unsere Absolventen 2019!!!

Das Campus van Geister wünscht allen Absolventen des Qualis, der mittleren Reife und des Abiturs herzlichen Glückwunsch!!!! Ihr habt es geschafft – ihr habt einen wichtigen Schritt in Richtung beruflicher Zukunft gemeistert. Nun ist es an euch die richtigen Weichen zu stellen – selbstverständlich steht euch das Campus van Geister mit Rat und Tat zur Seite.