Das Bayerische Kultusministerium hat entschieden, den Beginn der Abiturprüfungen vom 30. April auf den 20. Mai 2020 zu verlegen. So werden faire Bedingungen für Abiturientinnen und Abiturienten sichergestellt. Das Campus van Geister klärt auf!

Das Bayerische Kultusministerium hat entschieden, den Beginn der gymnasialen Abiturprüfungen vom 30. April auf den 20. Mai 2020 zu verlegen. „Trotz der Corona-Krise wollen wir faire Bedingungen für unsere Abiturientinnen und Abiturienten sicherstellen“, erklärt Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo. Wegen der Einstellung des Unterrichts bis nach den Osterferien hätten die Schülerinnen und Schüler ohne eine Änderung des Terminplans nicht genügend Vorbereitungszeit. Piazolo weiter: „Wichtig war es mir, die neuen Prüfungstermine mit Lehrkräften, Eltern, Schülern und Direktoren abzustimmen.“

Mit dem neuen Terminplan stellt das Kultusministerium sicher, dass die Schülerinnen und Schüler eine angemessene Vorbereitungszeit auf die Prüfungen erhalten. Ebenso gewinnt man auf diese Weise ausreichend Zeit für ausstehende Leistungsnachweise im Vorfeld der Abiturprüfungen.

Neuer Terminplan für das Abitur 2020:
Schriftliche Prüfungen

20. Mai: Deutsch
26. Mai: Mathematik
29. Mai: 3. Abiturprüfungsfach (mit Französisch)
Mündliche Prüfungen (Kolloquien)
15. Juni bis 26. Juni 2020

Die mündlichen Zusatzprüfungen werden am 3. Juli 2020 abgeschlossen.
Auch die Nachholtermine für die schriftlichen Abiturprüfungen werden so angesetzt, dass eine termingerechte Bewerbung für bundesweit bzw. örtlich zulassungsbeschränkte Studiengänge möglich ist.

Aufgrund der dynamischen Entwicklungen können weitere Veränderungen im Ablauf der Abiturprüfung 2020 nicht ausgeschlossen werden. Michael Piazolo abschließend: „Die aktuelle Situation ist eine Herausforderung für die ganze Schulgemeinschaft und erfordert flexibles Handeln. Wir müssen auf Veränderungen reagieren. Dabei müssen wir immer die Interessen unserer Kinder und Jugendlichen in den Mittelpunkt stellen und die Belastungen für die Schulen im Blick behalten. Mein herzlicher Dank gilt noch einmal ausdrücklich allen Lehrerinnen und Lehrern für ihre hervorragende Arbeit.“

Mittelschulen, Realschulen und Wirtschaftsschulen Abschlussprüfungen finden später statt. Das Campus van Geister klärt auf!

(Kultusminister in Bayern, Hr. Piazolo

Neuer Fahrplan für Mittelschulen, Realschulen und Wirtschaftsschulen in Bayern: Die Abschlussprüfungen finden in diesem Jahr 14 Tage später statt. Hier den genauen Terminplan lesen.

Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo
Das Kultusministerium verschiebt die Prüfungen für die Mittleren Schulabschlüsse und die besondere Leistungserhebung zum qualifizierenden Abschluss der Mittelschule um 14 Tage. „Wir wollen genügend Zeit für die Vorbereitung auf die Prüfungen geben. Im Zentrum unserer Überlegungen stehen die Belange unserer Schülerinnen und Schüler. Alle sollen faire Bedingungen für ihre Abschlussprüfungen bekommen“, betont Kultusminister Michael Piazolo.
Der Termin der Entlassung der Absolventinnen und Absolventen wird auf den letzten Schultag verlegt.

Neuer Terminplan:

Mittelschule, Förderzentrum, Schule für Kranke
Mittlerer Schulabschluss
Die Prüfungen beginnen statt am 16. Juni am 30. Juni 2020. Lediglich im Fach Muttersprache bleibt es beim 17. Juni als Prüfungstermin.

Qualifizierender Abschluss der Mittelschule
Die Prüfungen beginnen statt am 22. Juni am 6. Juli 2020. Lediglich im Fach Muttersprache bleibt es beim 18. Juni als Prüfungstermin.

Realschule
Die schriftlichen Prüfungen beginnen statt am 16. Juni am 30. Juni 2020. Die zentralen mündlichen Prüfungen in den Fremdsprachen werden ebenso nach hinten verschoben.

Wirtschaftsschule
Die Prüfungen beginnen statt am 27. April am 11. Mai 2020.

„Es war auch in diesem Fall wichtig für mich, die neuen Prüfungstermine mit Lehrkräften, Eltern, Schülern und Direktoren abzustimmen. In gemeinsamer Anstrengung wollen wir den Absolventinnen und Absolventen auch in dieser Ausnahmesituation bestmögliche Bedingungen für ihre Abschlussprüfungen bieten. Mein herzlicher Dank gilt noch einmal ausdrücklich allen Lehrerinnen und Lehrern für ihren Einsatz und die exzellente Arbeit. Auch die Eltern und die Schülerinnen und Schüler zeigen ein hohes Maß an Flexibilität und Engagement.

Dafür bin ich sehr dankbar“, erklärte Kultusminister Piazolo.

Das Abitur hat am 19. März 2020 in Hessen begonnen. Wir das Campus van Geister und alle Bundesländer verfolgen das Geschehen im Zuge der SARS-CoV-2 Krise

Abitur in Zeiten von Corona

„Sie wünschen sich Glück, umarmen sich“
Trotz des Kontaktverbots finden in Hessen derzeit Abiturprüfungen statt. Manche Schüler sind froh, die Klausuren hinter sich zu haben – und andere nehmen es mit den Abstandsregeln nicht so genau.

Kontakte zu anderen Menschen auf ein Minimum reduzieren, Mindestabstand von 1,50 Metern einhalten – die Anweisungen von Bund und Ländern, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, sind klar.

Trotzdem treten in diesen Tagen rund 23.500 Schülerinnen und Schüler in Hessen zu den Abiturklausuren an. Die Fortführung der schriftlichen Abiturprüfungen sei vom „weitgehenden Kontaktverbot“ nicht betroffen, heißt es in einer Stellungnahme des Kultusministeriums.
„Risiko kann weitgehend ausgeschlossen werden“
Bildungsminister Alexander Lorz (CDU) wandte sich in einer Videobotschaft an die Abiturienten. „Wir würden die Prüfungen nicht beginnen lassen, wenn wir es gesundheitspolitisch nicht für verantwortbar hielten“, sagt Lorz darin. „Wir glauben aber auch, dass bei Beachtung aller Hinweise, die uns die Gesundheitsexperten gegeben haben, das Risiko, sich beim Schreiben der Abiturklausuren zu infizieren, weitgehend ausgeschlossen werden kann.“
Es folgt eine Reihe von Ratschlägen: „Versammeln Sie sich nicht auf dem Schulhof, gehen Sie zu Ihrem Platz, schreiben Sie die Klausur und verlassen Sie die Schule direkt danach wieder.“
Die Realität sieht oft anders aus. „An meiner Schule gibt es in vielen Räumen kein Waschbecken“, berichtet eine Lehrerin, die in Hessen aktuell eine Abiturklasse betreut. „Ist doch eins vorhanden, muss Seife oft von den Klassenlehrern gekauft und bezahlt werden. Manche tun dies, andere nicht.“
Gemeinsam mit dem Auto zur Schule
Sie hatte sich beim SPIEGEL gemeldet, weil sie sich Sorgen macht um die Gesundheit von Prüfern und Geprüften. Als Landesbeamtin darf sie sich allerdings nur mit ausdrücklicher Genehmigung ihrer Vorgesetzten öffentlich äußern, deshalb möchte sie in diesem Text anonym bleiben.

Die Prüfungen, die seit dem 19. März in Hessen stattfinden, beschreibt sie so: „Die Schüler sind in unterschiedlichen Zusammensetzungen in den Klassenräumen versammelt, die sich jeden Tag ändert.“ Die Jugendlichen kämen teils gemeinsam in einem Auto zur Schule. „Sie wünschen sich Glück, umarmen sich.“
Sobald sie das Schulgebäude beträten und sich in Sichtweite der Lehrer befänden, vergrößerten sie zwar die Abstände zwischen sich – und unterschrieben auf einer Liste, dass sie nicht an Symptomen litten. Dabei zeigen gerade junge Menschen ohne Vorerkrankungen häufig keine oder nur leichte Anzeichen einer Infektion, obwohl sie das Virus möglicherweise längst in sich tragen.
Attest erforderlich, um an Prüfungen teilzunehmen
Sascha Stoltenow ist Elternbeirat an einem Gymnasium in Wiesbaden – und wurde selbst positiv auf das Coronavirus getestet. Seitdem arbeitet Stoltenow im Homeoffice und hält sich auch weitgehend von seiner Familie fern. Seinem Sohn, der nun das Abitur ablegen will, hilft das aber wenig.
„Wir stehen alle unter Quarantäne“, sagt Stoltenow. Damit der junge Mann nach Ablauf der Zwei-Wochen-Isolation in die Prüfungen einsteigen kann, benötigt dieser ein amtsärztliches Attest, das ihm Schulfähigkeit bescheinigt. „Ich hoffe, wir bekommen es noch rechtzeitig.“
Mit dem Lernen komme der Abiturient gut voran, sagt der Vater – „auch dank Videochats mit den Klassenkameraden.“ Gleichzeitig hoffe er, dass sein Sohn den „Kopf frei habe“ für die Prüfungen. „Ich merke, wie die Situation die ganze Familie beunruhigt – obwohl ich nur leichte Symptome der Infektion spüre. Die Menschen gehen mit den psychischen Belastungen sehr unterschiedlich um, aber ich bin zuversichtlich, dass wir auch diese Situation meistern.“
Natürlich können sie verstehen, dass manche Schüler die Prüfungen hinter sich bringen wollten, schreibt die hessische Lehrerin. „Es gibt aber auch solche, die seit zwei Wochen kaum schlafen, sich nicht konzentrieren können, Angst haben um sich und ihre nächsten Angehörigen.“ Es hätte gute Gründe gegeben, Prüfungen zu verschieben.
Heinz-Peter Meidinger, Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, plädiert dafür, Prüfungen nach Möglichkeit stattfinden zu lassen. „Die Schulen im ganzen Land sind leer – eigentlich sollte es möglich sein, die Prüflinge so auf die Gebäude und Räume zu verteilen, dass sie ausreichend Abstand halten können.“
Tische und Toiletten seien überdies regelmäßig zu desinfizieren. „Hessen ist ein Testfall“, sagt Meidinger. „Wenn es dort gut läuft, ohne dass für Schüler und Lehrkräfte ein erhöhtes Infektionsrisiko entsteht, könnten andere Bundesländer daraus lernen.“
Andere verschieben die Prüfungen
Zahlreiche andere Bundesländer haben sich hingegen entschieden, die Prüfungen zu verschieben. Zunächst kündigten Bayern und Mecklenburg-Vorpommern an, das Abitur in den Mai zu verlegen. Andere Bundesländer wie Baden-Württemberg, Berlin und das Saarland zogen nach.
Auch die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Hessen hatte sich für eine Verschiebung stark gemacht. „Der Sinn der jetzt ergriffenen vielfältigen Maßnahmen ist es, soziale Kontakte zur Eindämmung der Corona-Pandemie so weit wie möglich einzuschränken“, heißt es in einer Stellungnahme.
„Das galt nach Ansicht der GEW Hessen auch für die Durchführung des hessischen Landesabiturs.“ Die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler, Auszubildenden, Prüferinnen und Prüfer und der Lehrkräfte müsse immer im Mittelpunkt von Entscheidungen stehen.
Online-Petition in Hamburg: Prüfungen ausfallen lassen
In Hamburg fordern zwei Abiturienten, die Prüfungen komplett ausfallen zu lassen und allen Schülern stattdessen ein sogenanntes Durchschnitts-Abi zu verleihen. Es basiert auf einem Durchschnitt der Vornoten aus den Klassenstufen 11 und 12.
Eine entsprechende Online-Petition, die an den Ersten Bürgermeister Peter Tschentscher und die Regierungschefs der anderen Bundesländer adressiert ist, unterzeichneten bis Montagmittag rund 20.000 Unterstützer.

Quelle: Spiegel Onlineartikel von Miriam Olbrisch vom 23.03.2020

Trotz der angespannten momentanen Situation wünscht das Campus van Geister Team allen Abiturienten/innen viel Erfolg bei den weiteren Prüfungen. Sollten Sie jetzt auch Interesse haben, dass Abitur, die Mittlere Reife oder den Quali nachzuholen. Rufen Sie uns an – 089/666 52 678 – wir informieren Sie gerne.

 

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Mittlere Reife entspannt in 16 Monaten

  • Dauer: 16 Monate
  • Schulbeginn: März/April 2020
  • Voraussetzungen: Hauptschulabschluss, Quali oder entsprechende Fähigkeiten
  • Einstieg noch möglich!

DEINE VORTEILE IM ÜBERBLICK

  • Engagierte und qualifizierte Lehrkräfte mit größter sozialer und pädagogischer Kompetenz, die ihren Unterricht an den staatlichen Lehrplänen ausrichten.
  • Neben dem Unterricht in den prüfungsrelevanten Fächern bieten wir Kurseinheiten/Coaching sowohl in Ernährung/Gesundheit als auch in einer weiteren freiwilligen Fremdsprache an.
  • Außerschulische sportliche (z.B. Fitnesstraining) und kulturell-soziale Aktivitäten (z.B. fremdsprachiges Kino, Organisation von Workshops zu aktuellen Themen).
  • Konstruktiver und respektvoller Unterricht: Schreien und verbale Entgleisungen haben bei uns definitiv keinen Platz!
  • Mitbestimmung durch Schülervertretung.
  • Freundschaftlicher, kollegialer Umgang zwischen Lehrern/innen und Schüler/innen.
  • Unterrichtsbeginn nach dem biologischen Rhythmus um 09:45 Uhr und ausreichende Pausen, die Individualisten Freiraum ermöglichen.
  • Wir beginnen eher als die anderen: Bei uns ist der Schulbeginn schon am 30. März 2020.
  • Die Anmeldung zu externen Prüfungen an staatlichen Schulen erfolgt durch uns – so kannst du dich voll auf die Inhalte konzentrieren.
  • Überprüfung des aktuellen Wissenstands durch regelmäßige Lernkontrollen.
  • Zusatzunterricht im Kernfach Mathematik.
  • „Individuelle Förderung“ ist bei uns ernst gemeint: In unseren Klassen werden max. 15 Schüler/innen unterrichtet.
  • Moderate Kosten. Sprechen Sie mit uns – gerne erstellen wir Ihnen Ihr persönliches Angebot.
  • Unterricht/Intensivierung auch in den Ferien.
  • Unterrichtsräume zum Wohlfühlen.
  • Psychologische und therapeutische Unterstützung durch einen Kinder-, Jugend- und Erwachsenentherapeuten im Haus, der Unterstützung bei Lernblockaden, Lernschwächen, Dyskalkulie und weiteren Problemen bieten

Klimastreik heute am Freitag, den 20.09.2019 ab 12 Uhr auf dem Königsplatz in München. Das Campus van Geister ist live dabei!

Das Campus van Geister sieht das ganze ganz gelassen und gibt an diesem Tag den Schülern des Abiturs, der mittleren Reife oder des Qualis, bzw. Mittelschulabschluss (=Hauptschulabschluss) um sich aktiv bei diesem großen Ereignis mitzuwirken.
Unsere Schüler sind live dabei!

Klimastreik: Viele Schulen sehen Kultusminister-Warnung gelassen
Heute ruft „Fridays for Future“ zum globalen Klimastreik auf. Kultusminister Piazolo warnt: Unentschuldigte Schüler müssten bestraft werden. Einige Schulen in Bayern setzen daher auf kreative Lösungen, um Schülern die Demo-Teilnahme zu ermöglichen.

Heute soll die ganze Welt streiken – so zumindest der Plan der Bewegung „Fridays for Future“. Bundesweit sind 400 Demonstrationen geplant, alleine in Oberbayern sind es mehr als 30 Aktionen und Kundgebungen.
Kultusminister Piazolo: Verweise, Nachsitzen oder Bußgelder
Laut Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) ist das Ziel der medialen Aufmerksamkeitaber schon längst erreicht.
„Insofern sehe ich überhaupt keine Notwendigkeit, nun während der Unterrichtszeit für Fridays for Future zu demonstrieren.“ Michael Piazolo, Kultusminister Bayern
In Bayern gilt die Schulpflicht und somit wird die Schulleitung entsprechend angemessen auf das Fehlen von Schülern reagieren, so Piazolo im Vorfeld. Maßnahmen wie Nachsitzen, Verweise und Bußgelder seien im Schulgesetz ausdrücklich vorgesehen.
Schulen finden kreative Lösungen für Tag des Klimastreiks
Einerseits müssen sich die Schulen an die Vorgaben des Kultusministeriums halten. Andererseits wird die Anweisung an einigen Schulen in Oberbayern sehr frei interpretiert:
Das Ammersee-Gymnasium in Dießen veranstaltet einen CO2-Tag. Dabei werden die Schülerinnen und Schüler Vorträge zum Klimawandel halten, Rollenspiele machen und mit Landrat Thomas Eichinger diskutieren.

Das Maximiliansgymnasium in München veranstaltet am Freitag einen Wandertag. Es bleibt den Lehrern freigestellt, ob sie die Wanderung am Königsplatz enden lassen. Dort startet um 12 Uhr die zentrale Kundgebung in Bayern.

Das Münchner Gisela-Gymnasium hat sich dazu entschlossen, Kurzstunden abzuhalten, damit der Unterricht früher endet. Auf diese Weise können die Schülerinnen und Schüler an der Demo teilnehmen.

In Tutzing haben sich die Schulen mit den Kirchen, der Gemeinde und Naturschutzverbänden zusammengeschlossen und veranstalten den Tutzinger Klimatag. Schüler wollen Vorträge halten und Diskussionen führen. Auch die Tutzinger Bürgermeisterin Marlene Greinwald will sich beteiligen. Danach veranstaltet die Benedictus-Realschule für ihre Schüler einen Projekttag zum Thema „Klima und Natur“.

In Neuburg an der FOS/BOS-Schule dürfen sich die Schüler befreien lassen. Sollten sie noch nicht volljährig sein, brauchen sie dafür die Erlaubnis der Eltern. Aber ganz ohne Arbeit kommen sie nicht davon: Nächste Woche sollen dann die Schüler im Unterricht präsentieren, was sie am Freitag bei der Demonstration erlebt haben.

Amnesty-Menschenrechtspreis für Greta Thunberg und Fridays for Future.

Wir das Campus van Geister gratuliert Ihr zu diesem großartigen Engagement und Erfolg! Danke Greta und weiter so 🙂

Traurige Wahrheit :-( Heute am 12. August ist „Kinder und Jugendlicher-Überzuckerungstag“!

foodwatch hat den 12. August zum „Kinder-Überzuckerungstag“ erklärt: Kinder und Jugendliche in Deutschland haben an diesem Tag rechnerisch bereits so viel Zucker konsumiert, wie eigentlich für ein ganzes Jahr empfohlen wird. Für diese Fehlernährung trägt die Lebensmittelindustrie eine entscheidende Mitverantwortung.
Kinder und Jugendliche in Deutschland essen deutlich mehr Zucker als von Fachorganisationen wie etwa der Weltgesundheitsorganisation, der Deutschen Gesellschaft für Ernährung und der Deutschen Diabetes Gesellschaft empfohlen wird. Die Organisationen empfehlen, dass Minderjährige maximal 10 Prozent der täglich aufgenommen Kalorien durch sogenannte freie Zucker aufnehmen. Tatsächlich aber nehmen Kinder und Jugendliche im Alter von 3 bis 18 Jahren in Deutschland 16,3 Prozent ihrer Tagesenergie aus freien Zuckern auf – also 63 Prozent mehr als empfohlen. Umgerechnet erreichen die jungen Menschen damit schon am 224. Tag im Jahr, dem 12. August, ihr Zucker-Limit für ein ganzes Jahr.
Konkret bedeutet das: Mädchen essen im Durchschnitt mehr als 60 Gramm freie Zucker pro Tag, obwohl sie maximal 38 Gramm zu sich nehmen sollten. Jungs essen im Schnitt mehr als 70 Gramm freie Zucker pro Tag, obwohl sie nicht mehr als 44 Gramm verzehren sollten. Als freie Zucker werden alle Zuckerarten bezeichnet, die zum Beispiel Lebensmittelhersteller ihren Produkten zusetzen, sowie der in Honig, Sirup, Fruchtsaftkonzentraten und Fruchtsäften natürlich enthaltene Zucker. Natürlicherweise in Früchten oder Milchprodukten vorkommender Zucker fällt nicht darunter. Dem stellt sich das Campus van Geister entgegen und bietet in regelmäßigen Abständen seinen Schülern aus dem Bereichen Quali, mittlere Reife und Abitur kostenlose Ernährungs-, und Gesundheitsseminare an. Zudem versuchen wir besonders im Fachbereich Biologie auf diese Problematik hinzuweisen und Anreiz zur konstruktiven Diskussion zu geben.
Julia Klöckners freiwillige Vereinbarungen mit der Industrie zum Scheitern verurteilt
Die Lebensmittelindustrie trägt hier eine entscheidende Mitverantwortung, da Hersteller und Handel vor allem überzuckerte Lebensmittel aggressiv an Kinder vermarkten. Fehlernährung bei Kindern und Jugendlichen prägt das Ernährungsverhalten im späteren Alter und trägt dadurch zur Fettleibigkeits- und Diabetes-Epidemie bei. Der Ansatz von Bundesernährungsministerin Julia Klöckner, die Lebensmittelindustrie freiwillig zu einer Zuckerreduktion zu bewegen, ist völlig unzureichend. Eine foodwatch-Marktstudie hatte zum Beispiel erst kürzlich gezeigt, dass Joghurts und Frühstücksflocken stark überzuckert sind – und dies selbst nach Umsetzung der angekündigten freiwilligen Reduktionsziele noch wären. foodwatch fordert: Anstatt nur auf Selbstverpflichtungen zu setzen, muss die Bundesernährungsministerin Lebensmittelhersteller dazu verpflichten, nur noch gesunde Produkte an Kinder und Jugendliche zu bewerben.

„Natürlich ist es kein Problem, wenn man mal Süßigkeiten isst. Aber: Wenn die Lebensmittelindustrie völlig ungehemmt fast ausschließlich Süßigkeiten, überzuckerte Getränke und anderes Junkfood an junge Menschen vermarktet, darf Ernährungsministerin Julia Klöckner nicht weiter tatenlos zusehen.“ – Oliver Huizinga, Leiter Recherche & Kampagnen

Grundlage für die Berechnung des „Kinder-Überzuckerungstags“ sind Daten aus der sogenannten DONALD-Studie aus dem Jahr 2016, die das Ernährungsverhalten von mehr als 1.000 Kindern und Jugendlichen untersucht hat. Aktuellere Zahlen zum Konsum von freiem Zucker in Deutschland liegen nicht vor.
Männer erreichen in Deutschland ihren „Überzuckerungstag“ umgerechnet am 20. September, Frauen am 8. Oktober.

Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr! Deshalb ist es sehr wichtig, Menschen in jungen Jahren aufzuklären um Begeisterung für gesunde und bewusste Ernährung zu schaffen.

Wir das Campus van Geister versuchen auch weiterhin mit Aufklärung ein Umdenken in allen Bereichen der Gesellschaft zu bewirken, um die Gesundheit der weiteren Generation zu gewährleisten.

Herzlichen Glückwunsch an unsere Absolventen 2019!!!

Das Campus van Geister wünscht allen Absolventen des Qualis, der mittleren Reife und des Abiturs herzlichen Glückwunsch!!!! Ihr habt es geschafft – ihr habt einen wichtigen Schritt in Richtung beruflicher Zukunft gemeistert. Nun ist es an euch die richtigen Weichen zu stellen – selbstverständlich steht euch das Campus van Geister mit Rat und Tat zur Seite.

Sollte der Unterricht später beginnen? Dem ist das Campus van Geister nachgegangen!

Das neue Schuljahr beginnt vielerorts und für Jugendliche und Eltern heisst es wieder früh aufstehen. Ob sich Frühaufstehen mit dem natürlichen Biorhythmus von Jugendlichen verträgt, wird derzeit vermehrt diskutiert. Cochrane Autoren wollten wissen, ob ein späterer Unterrichtsbeginn positive Auswirkungen auf Gesundheit, schulische Leistungen und Wohlbefinden der Jugendlichen hat.

Nur in Polen müssen die Schülerinnen und Schüler ähnlich früh aus den Federn wie in der Schweiz – Schulbeginn 07:30 Uhr. In anderen europäischen Ländern können Jugendliche oft etwas länger schlafen. Beispielsweise beginnt in Deutschland und Österreich die Schule in der Regel um 8:00 Uhr. In Finnland fängt der Unterricht erst um 9:00 Uhr an.

Sollte der Unterricht später beginnen?
In der Pubertät verschiebt sich der natürliche Biorhythmus nach hinten, das heisst, Jugendliche schlafen abends später ein und wachen – wenn man sie lässt – entsprechend später am Morgen auf. Dies wird durch das Hormon Melatonin beeinflusst, welches bei Pubertierenden später am Abend als bei Kleinkindern oder Erwachsenen ausgeschüttet wird. Dennoch brauchen sie rund 9 Stunden Schlaf für eine optimale Leistung und eine gesunde Hirnentwicklung. Bereits 30 bis 60 Minuten mehr Schlaf könnte bei den Jugendlichen zu verbesserten schulischen Leistungen und einer höheren Motivation beitragen. Dies nutzt das Campus van Geister aus, um seine Schüler/innen optimal auf die entsprechenden Abschlüsse; Abitur, Quali oder mittlere Reife vorzubereiten. Dagegen kann Schlafmangel unter anderem das Erinnerungsvermögen, die Rechengeschwindigkeit, die verbale Ausdrucksstärke, das abstrakte Denken und andere kognitive Fähigkeiten beeinträchtigen. All diese Fähigkeiten sind für gute schulische Leistungen von Bedeutung.

Wie sieht die Evidenz für einen späteren Unterrichtsbeginn aus?
Ein neuer Cochrane Review ging der Frage nach, wie sich ein späterer Unterrichtsbeginn auf die Schulleistungen, die Quantität und Qualität des Schlafs, das Wohlbefinden, die Anwesenheit und die Aufmerksamkeit der Jugendlichen im Unterricht auswirkt. Hierzu wurden 11 Studien mit insgesamt 297.994 Teilnehmenden im Alter von 13 bis 19 Jahren untersucht. Die Studien verglichen einen frühen mit einem um 15 bis 60 Minuten späteren Unterrichtsbeginn. Der spätere Unterrichtsbeginn wurde zwischen 2 Wochen bis zu einem Jahr erprobt. Auch wenn die Qualität der Evidenz der eingeschlossenen Studien sehr niedrig ist, weisen die Ergebnisse des Reviews darauf hin, dass ein späterer Unterrichtsbeginn sich positiv auf die schulischen Leistungen und die soziale Integration auswirkt und die Jugendlichen insgesamt länger schlafen. Jugendliche, die später in die Schule mussten, wiesen zudem einen geringeren Körperfettanteil, einen geringeren Body-Mass-Index und einen geringeren Taillenumfang als ihre Mitschüler und -schülerinnen auf. Ein späterer Unterrichtsbeginn kann sich auch positiv auf die psychische Gesundheit der Jugendlichen auswirken. Ein späterer Unterrichtsbeginn könnte auch negative Folgen nach sich ziehen, wie beispielsweise weniger Interaktionsmöglichkeiten am Morgen zwischen Eltern und Kindern. Aufgrund der Mängel in den einzelnen Studien müssen die Ergebnisse des Cochrane Reviews jedoch mit Vorsicht interpretiert werden.

Aktueller Stand im deutschsprachigen Raum
Im deutschsprachigen Raum wird schon seit einiger Zeit der spätere Unterrichtsbeginn diskutiert. In Deutschland gibt es bereits Schulen mit gleitendem Schulbeginn und offenem Schulende. So können beispielsweise die Schülerinnen und Schüler in manchen Gymnasien in Berlin und in einer Schule bei Aachen selbst entscheiden, ob Sie bereits zur ersten Stunde um 8:00 Uhr oder erst zur zweiten Stunde gegen 9:00 Uhr in der Schule erscheinen. Dieser gleitende Unterrichtsbeginn stösst nicht nur bei den Jugendlichen sondern auch bei den Lehrerinnen und Lehrern und Eltern auf Zustimmung. Da diese Form der gleitenden Unterrichtszeit erst seit 1,5 Jahren besteht, muss sich allerdings noch zeigen, ob sich dieses Modell auch langfristig bewährt. Auch in der Schweiz gab es bereits auf kantonaler Ebene und von einzelnen Schulen Initiativen, den späteren Unterrichtsbeginn einzuführen. Während parlamentarische Vorstösse in den Kantonen Zürich und St. Gallen abgelehnt wurden, haben einzelne Schulen in den Kantonen Basel-Land, St. Gallen, Bern oder Appenzell-Ausserrhoden ihren Unterricht bereits 20 bis 50 Minuten nach hinten verschoben und zum Teil auch eine Auffangzeit für die Frühaussteher eingerichtet. Jedoch stösst der spätere Unterrichtsbeginn nicht nur auf Zustimmung. An manchen Schulen sind bereits Diskussionen im Gange, ihn wieder aufzuheben.

Kurzum, ein gleitender Unterrichtsbeginn mit eventuell verkürzter Mittagspause und einer morgendlichen Auffangzeit könnte für alle Beteiligten eine Verbesserung darstellen. Hierdurch würden die Jugendlichen insgesamt mehr schlafen und dennoch Zeit für ihre Hausaufgaben, Freizeitaktivitäten und Familie haben. Über ausgeschlafenere Jugendliche würden sich wohl auch die Eltern und, nicht zuletzt, die Lehrerinnen und Lehrer freuen.

Ob im Quali-, mittlere Reife- oder Abiturbereich, wir das Campus van Geister haben durch den späteren Schulbeginn bis jetzt nur positive Ergebnisse erzielt  und großen Zuspruch von Eltern und Schülern erfahren!

 

Wie Zuhören Konzentration fördert

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die gut zuhören können, sich besser ausdrücken, besser lernen und ihren Mitmenschen gegenüber respektvoller sind – doch wie lernen wir eigentlich Zuhören?

Da die Konzentration beim Erreichen von Quali, Mittlerer Reife oder Abitur eine große Rolle spielen, ist das Campus van Geister Bildungsinstitut dieser Frage nachgegangen.

„Aktives Zuhören ist die Grundlage für erfolgreiche Kommunikation“, sagt Elisabeth Utz von der Stiftung Zuhören. „Für die Gestaltung des Zusammenlebens mit anderen ist Zuhören eine notwendige Voraussetzung. Um die Fähigkeit des aktiven Zuhörens zu erlernen, braucht es jedoch Zeit. Man muss sich auf sein Gegenüber konzentrieren und in der Lage sein, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden.“

Obwohl die Bedeutung des Zuhörens für das soziale Miteinander und für den Wissenserwerb völlig unstrittig ist, wird das Erlernen dieser Kompetenz zu wenig gefördert. „Viele setzen es als selbstverständlich voraus, dass man zuhören kann“, so Utz. „Dabei sollte man Zuhören nicht mit dem einfachen Hören gleichsetzen.“

Die beiden Fähigkeiten unterscheiden sich nämlich grundlegend voneinander: „Zuhören ist etwas Aktives. Wir müssen mit dem, was wir hören, eine Bedeutung verknüpfen. Das ist die Voraussetzung dafür, zu verstehen, wie es einer anderen Person geht.“

Aber auch die Rahmenbedingungen müssen stimmen. Zuviel Unruhe z.B. im Klassenzimmer führt bei Schülern zu Informationsverlusten, weil einzelne Wörter im Hintergrundrauschen untergehen. Dem trägt das Campus van Geister Rechnung, indem pro Klasse max. 15 Schüler/innen unterrichtet werden.

Dies schafft eine positive Lernatmosphäre und ein angstfreies Klima, das sich positiv auf das „Zuhörverhalten“ und das Erreichen der Schulabschlüsse auswirkt: Quali, Mittlere Reife oder Abitur kommen so in greifbare Nähe.

„Eine gute Übung, um zentrale Inhalte aus Gesprächen aufzunehmen, ist das Vorlesen“, erklärt Christoph Bungard. Der Online-Redakteur und Diplom-Übersetzer ist von Geburt an blind und deshalb noch mehr als sehende Menschen auf seinen Hörsinn angewiesen: „Hilfreich ist es, unterschiedlichen Personen zuzuhören, sodass man lernt, sich auf unterschiedliche Stimmen einzustellen.“

Das geht zum Beispiel sehr gut mit Hörbüchern oder Hörspielen, die etwa während einer langen Zugfahrt zum Einsatz kommen können. „Man muss dabei sehr konzentriert zuhören, um der Handlung zu folgen“, so Bungard. „Je öfter man das macht, desto leichter fällt es einem, auch über längere Zeit die Aufmerksamkeit aufrecht zu erhalten.“

Zuhören schafft Verbindungen, Vertrauen und ebnet Wege, die ausgebaut werden können. Das gilt besonders für unsere freiheitlich-demokratische und postmoderne Gesellschaft, in der nicht alle Ziele vorgegeben sind. Aber gemeinsame Ziele und Wege zu ihrer Verwirklichung lassen sich nur entdecken, wenn Menschen aufeinander eingehen, aufgeschlossen füreinander sind und voneinander lernen wollen. Es gilt: „Nur wer zuhört, kann mitreden.“ Und nur wo man sich zuhört, gibt es gemeinsame Ziele.

Wir – das Campus van Geister – hat das verstanden!